Wir tun, was richtig ist

Melden Ihre Bedenken

Dinge zur Sprache bringen: So melden Sie Ihre Bedenken

Wenn Sie Verhalten sehen, dass nicht richtig zu sein scheint, achten Sie immer darauf, es zur Sprache zu bringen. Versuchen Sie, die folgende Meldereihenfolge einzuhalten.

  • Ihr Vorgesetzter Wann immer möglich, sollte Ihr Vorgesetzter Ihr Hauptansprechpartner für Meldungen sein.
  • Ihre lokale Personalabteilung (HR) Wenn nötig, können Sie die konzernweite Personalabteilung Group HR kontaktieren.
  • Leiter interne Revision oder Leiter Ethik und Compliance
  • „Do What‘s Right“-Hotline Unserer Hotline können Sie Bedenken online, per E-Mail oder telefonisch melden.

Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an das Team für Ethik und Compliance:
codeofconduct@storaenso.com

Wir halten uns an die Gesetze

„Das Richtige tun“ – diese Worte sollten alle Mitarbeiter von Stora Enso in ihrem Arbeitsalltag leiten. Dies bedeutet, dass wir uns bei unserer Geschäftstätigkeit überall an die geltenden lokalen, nationalen und internationalen Gesetze, Vorschriften und freiwilligen Verpflichtungen halten. Es ist äußerst wichtig, dass Sie sich aller Gesetze und Vorschriften bewusst sind, die für Ihre Arbeit gelten, und sie befolgen – einschließlich der verschiedenen Richtlinien unseres Unternehmens. Wo sich lokale Gesetze oder Vorschriften von Stora Enso Code unterscheiden, müssen wir sicherstellen, dass wir beide Normen erfüllen. Doch die Regeln zu befolgen reicht nicht aus – wann immer möglich gehen wir über die bloße Compliance hinaus und bemühen uns stets, es besser zu machen.

Darüber hinaus verlangen wir von allen Vertretern, Beratern und Geschäftspartnern, die für Stora Enso tätig sind, dass sie sich an diese Gesetze und Praktiken halten, einschließlich Stora Ensos Code of Conduct für Lieferanten. 

 

Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Korruption

Unser Erfolg als das Unternehmen für erneuerbare Materialien gründet sich auf die Produkte und Dienstleistungen, die wir herstellen bzw. erbringen, und nicht auf unethisches oder illegales Verhalten wie Korruption. Korruption, der Missbrauch von Macht zum persönlichen Vorteil, tritt in unterschiedlichen Formen auf wie Bestechung, unangemessene geschäftliche Bewirtung und Interessenkonflikte. 

Wir leisten niemals Bestechungs- oder Beschleunigungszahlungen

Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Bestechung oder Beschleunigungszahlungen. Wir bemühen uns, sicherzustellen, dass externe Geschäftspartner, die für uns tätig sind, sich unserer Selbstverpflichtung zu ethischem Geschäftsgebaren bewusst sind und sich gleichfalls dazu bekennen. 

Wir vermeiden unverhältnismäßige geschäftliche Bewirtung

Wir konkurrieren und betreiben unser Geschäft ausschließlich auf der Grundlage von Qualität und Kompetenz. Wir gewähren oder akzeptieren niemals Geschenke, Einladungen oder andere Aufwendungen, die einen unverhältnismäßig hohen Wert haben oder geschäftliche Entscheidungen unangemessen beeinflussen könnten – oder auch nur diesen Eindruck hervorrufen können. Wir stellen sicher, dass Rabatte, Provisionen, Spenden und Sponsoring transparent gewährt werden. 

Wir vermeiden Interessenkonflikte

Damit Stora Enso ein erfolgreiches Unternehmen für erneuerbare Materialien bleibt, müssen alle geschäftlichen Transaktionen im besten Interesse von Stora Enso durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass wir alle Interessenkonflikte vermeiden. 

Ein Interessenkonflikt besteht, wenn Sie in Ihrem Privatleben an einer Angelegenheit beteiligt sind, die Ihre Arbeit für Stora Enso beeinflussen und es Ihnen erschweren könnte, Entscheidungen im besten Interesse von Stora Enso zu treffen. Diese Arten von persönlichen Überlegungen oder Beziehungen sollten sich niemals auf Ihre Arbeit bei Stora Enso auswirken. Vermeiden Sie auch Situationen, bei denen es für einen Außenstehenden so aussehen könnte, als hätten Sie einen Interessenkonflikt.

Beispiele für potenzielle Interessenkonflikte:

  • Eine externe Arbeit anzunehmen, die mit Ihrer Aufgabe bei Stora Enso in Konflikt stehen könnte.
  • Einen Vertrag mit einem Unternehmen zu schließen, das einer Ihrer Familienangehörigen besitzt oder verwaltet.
  • Ohne Erlaubnis Ihres Vorgesetzten als Direktor, Vorstandsmitglied oder Berater bei einem anderen Unternehmen zu fungieren. Sie benötigen keine Erlaubnis dafür, sich in gemeinnützigen oder wohltätigen Organisationen zu engagieren.
  • Ein finanzielles Interesse zu haben wie den Besitz von Anteilen an Unternehmen, die Lieferanten, Kunden oder Mitbewerber von Stora Enso sind. Sie dürfen jedoch geringfügige Anteile an Unternehmen oder Fonds besitzen, bei denen Sie als Anteilseigner keine Möglichkeit haben, die Aktivitäten des betreffenden Unternehmens zu beeinflussen.
  • Gewähren, versprechen oder akzeptieren Sie keine Bestechungs- oder Beschleunigungszahlungen, illegalen Rabatte oder sonstigen unethischen Zahlungen – auch wenn diese Zahlungen in der örtlichen Kultur gängige Praxis sind.
  • Geschenke oder Einladungen sollten nicht so angeboten werden, dass Empfänger den Eindruck haben, dass eine Gegenleistung erwartet wird. Geschenke oder Einladungen dürfen nicht extravagant oder übermäßig teuer sein oder zu häufig angeboten werden.
  • Sie sollten niemals Bargeld oder Barwerte annehmen oder gewähren.
  • Stora Enso übernimmt stets die Reise- und Übernachtungskosten für die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens, aber normale geschäftliche Aufmerksamkeiten wie das Bezahlen für eine Mahlzeit oder das Teilen eines Taxis können als Einladungen betrachtet werden, die dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen.
  • Wenden Sie sich an Ihren Vorgesetzten, wenn Sie denken, dass Sie einen Interessenkonflikt haben könnten.
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Privatleben oder Ihre Beziehungen Ihre Entscheidungsfindung beeinflussen könnten, sorgen Sie dafür, dass die Entscheidung von einem Kollegen ohne Bindungen an Ihre Situation getroffen wird (zum Beispiel bei der Einstellung eines neuen Mitarbeiters).
  • Stellen Sie stets sicher, dass Sie die Genehmigung Ihres Vorgesetzten haben und dass festgehalten wird, wer die endgültige Entscheidung getroffen hat.
        

Frage: Der Hauptansprechpartner eines sehr wichtigen Kunden hat mich angerufen und verlangt, dass wir einen vereinbarten Rabatt an ein neues Konto zahlen. Der Inhaber dieses Kontos ist nicht der Kunde, sondern ein Name, den ich nicht wiedererkenne. Kann ich die Zahlung vornehmen? 

Antwort: Nein. Das Konto gehört vielleicht dem Kunden, aber es könnte sich auch um das Privatkonto des Ansprechpartners handeln. Dann wäre die Leistung der Rabattzahlung nicht nur ein klarer Fall von Bestechung, sondern in den meisten Ländern auch eine Straftat. Vergewissern Sie sich, dass Sie die Verbindung zwischen dem Kunden und dem Konto verstehen, bevor Sie Zahlungen vornehmen, und befolgen Sie die Regeln unserer Richtlinie für Geschäftspraktiken.

 

Wir kennen unsere Geschäftspartner

Als globales Unternehmen arbeitet Stora Enso mit zehntausenden Lieferanten, Kunden, Vertretern, Beratern und anderen Geschäftspartnern in aller Welt zusammen. Wenn wir wissen, wer unsere Geschäftspartner sind, können wir das Risiko verringern, in unethische, illegale oder kriminelle Aktivitäten verwickelt zu werden. Führen Sie stets eine gründliche Sorgfaltsprüfung durch, bevor Sie einen Geschäftspartner auswählen. Als Unternehmen sind wir nicht nur für die Handlungen unserer Mitarbeiter verantwortlich, sondern auch für diejenigen von Personen, die uns vertreten. 

Wir bekennen uns zur vollständigen Einhaltung der einschlägigen Handelssanktionsprogramme und Gesetze gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in aller Welt. Wir gehen keine Transaktionen mit Akteuren ein, die Handelssanktionen unterliegen oder Geldwäsche oder strafbare Steuerhinterziehung betreiben. Alle Finanzaktivitäten sollten transparent durchgeführt und korrekt festgehalten werden.

  • Bevor Sie Transaktionen mit externen Akteuren eingehen, die für uns tätig sein sollen, befolgen Sie unsere Anti-Geldwäsche-Verfahren und unsere Verfahren zur Sorgfaltsprüfung. Vermeiden Sie Partner, von denen bekannt ist, dass sie sich in der Vergangenheit auf Bestechung eingelassen haben, oder bei denen es andere Anzeichen für ein Bestechungsrisiko gibt.
  • Prüfen Sie alle potenziellen Geschäftspartner anhand der einschlägigen Sanktionslisten. Wenn Sie Transaktionen mit Verbindungen zu Ländern planen, die Handelssanktionsprogrammen unterliegen, befolgen Sie unsere Verfahren zur Sorgfaltsprüfung.
  • Bleiben Sie wachsam und halten Sie Ausschau nach Warnsignalen für potenzielle Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung. Zu diesen Warnsignalen können komplexe oder ungewöhnliche Zahlungsstrukturen oder -methoden zählen (wie Bargeld), Aufforderungen zur Zahlung an ein Konto oder einen Dritten, die nicht mit der Transaktion in Zusammenhang stehen, oder das Fehlen eines erkennbaren Geschäftszwecks für die Transaktion.
  • Bevor Sie Transaktionen mit einem in einem Steueroasenland ansässigem Akteur eingehen, vergewissern Sie sich, dass dieser ein legitimes Unternehmen ist. Unser Team für Ethik und Compliance kann eine diesbezügliche Prüfung bereitstellen.
        

Frage: Ich stehe kurz vor einer Vertragsschließung. Das Werk des Kunden befindet sich in Mitteleuropa, aber der Beschaffungsvertrag des Kunden lautet auf ein auf den Bahamas eingetragenes Rechtssubjekt. Der Kunde hat erklärt, dass alle Waren an sein Werk in Mitteleuropa geliefert werden sollen, Rechnungen aber an das Unternehmen auf den Bahamas gesendet und von diesem beglichen werden müssen. Kann ich den Vertrag unterschreiben?

Antwort: Durch Unterschreiben des Vertrags könnten Sie Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisten. Geschäftliche Transaktionen mit einem Unternehmen in einem steuersensiblen Land wie den Bahamas müssen die (in unserer Richtlinie für Geschäftspraktiken ausgeführte) Substanzprüfung bestehen. Eine Geschäftsstruktur wie diese mit mehreren Ländern kann zudem steuerliche und sogar Geldwäscherisiken bergen. Ziehen Sie die Steuerabteilung des Konzerns zu Rate. 

 

Wir halten die Regeln des fairen Wettbewerbs ein

Stora Ensos hochwertige Produkte und Dienstleistungen sowie unsere talentierten und engagierten Mitarbeiter sind es, was uns erfolgreich und wettbewerbsfähig macht. Das Unterstützen eines freien und fairen Wettbewerbs am Markt dient unserem Interesse und kommt der Gesellschaft insgesamt zugute.

Wir möchten, dass jedes Unternehmen ganz nach Wunsch mit uns handeln und konkurrieren kann, solange die geltenden Gesetze und Vorschriften genauso wie von uns befolgt werden. Wir nehmen niemals an Absprachen für künstlich hohe oder niedrige Preise oder an anderen Praktiken oder Vereinbarungen teil, die den Wettbewerb einschränken. Wir tauschen keine vertraulichen Informationen mit Mitbewerbern aus. 

  • Als Faustregel gilt, dass Sie sich nicht auf Absprachen über Preise, Produktionsniveaus, Markt- oder Kundenaufteilung einlassen sollten.
  • Geben Sie vertrauliche marktbezogene Informationen nicht an Mitbewerber weiter. Der sicherste Weg, dies zu tun, besteht darin, alle unnötigen Kontakte mit unseren Mitbewerbern zu vermeiden – vergewissern Sie sich stets, dass Sie einen gut begründeten und rechtmäßigen Anlass haben, einen Mitbewerber zu kontaktieren. Alle unnötigen Kontakte mit unseren Mitbewerbern sollten vermieden werden. Sollte ein Mitbewerber eine Diskussion im Zusammenhang mit marktbezogenen Themen initiieren, beenden Sie die Diskussion sofort und informieren Sie das Team für Ethik und Compliance.
  • Geben Sie keine Preise öffentlich bekannt und geben Sie keine kommerziell sensiblen Informationen an externe Akteure weiter, ohne vorher das Team für Ethik und Compliance zu Rate zu ziehen.
  • Achten Sie darauf, juristischen Rat einzuholen, bevor Sie Vereinbarungen mit Mitbewerbern treffen oder langfristige Exklusivverträge mit Lieferanten oder Kunden eingehen.

Frage: Ich arbeite im Vertrieb und begegne auf Handelsmessen und auf Veranstaltungen von Handelsverbänden regelmäßig Mitarbeitern von Stora Ensos Mitbewerbern. Manchmal kommt das Thema Markttrend auf. Was sollte ich während dieser Gespräche beachten?

Antwort: Generell kann die Erörterung jeder Art von Informationen, die Auswirkungen auf die Marktstrategie eines Mitbewerbers haben könnten, einen unrechtmäßigen Informationsaustausch darstellen. Sie sollten besondere Sorgfalt walten lassen, wenn Sie zukunftsgerichtete Aussagen oder Aussagen über Bestrebungen oder Erwartungen zu Themen wie Preisen, Kapazität und Kunden machen. 

Wir schützen unsere Vermögenswerte und legen Wert auf Datenschutz 

Innovation ist das Herzstück von Stora Ensos Wandlungsreise, und wir wollen unser Eigentum schützen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei Ihrer Arbeit nutzen Sie wahrscheinlich Computer, Mobiltelefone, Anwendungen und andere Technologien, die Stora Enso gehören. Diese sollten in erster Linie für ihren vorgesehenen geschäftlichen Zweck genutzt werden – weder die berufliche noch die private Nutzung der vom Unternehmen bereitgestellten Technologien oder Geräte darf in Konflikt mit Stora Ensos Interessen oder Richtlinien stehen. Selbstverständlich muss die gesamte Nutzung auch im Einklang mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften erfolgen.

Wir schützen sensible Informationen

Für Stora Enso zu arbeiten bedeutet, dass das Unternehmen darauf vertraut, dass Sie sensible Informationen, die Ihnen bei Ihrer Arbeit zur Kenntnis gelangen, mit absoluter Vertraulichkeit behandeln. Sensible Informationen an Unternehmensfremde weiterzugeben oder zu Ihrem persönlichen Vorteil zu nutzen, kann Stora Enso schaden. Tun Sie das Ihre, um sie zu schützen. 

Um Marktmissbrauch zu vermeiden, legen wir außerdem Einschränkungen für Aktienhandel sowie für die Preisgabe und anderweitige Nutzung von Insiderinformationen fest.

Wir legen Wert auf Datenschutz 

Die Digitalisierung birgt großartige Chancen für Stora Enso, aber auch Herausforderungen, z. B. für die Art und Weise, wie wir die personenbezogenen Daten unserer Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und anderer Stakeholder behandeln. Die Erhebung und Verarbeitung dieser Daten erfolgt stets zu konkreten und legitimen Geschäftszwecken und im Einklang mit geltendem Recht.  

  • Schützen Sie die Ihnen anvertrauten Technologien und Geräte und nutzen Sie sie ausschließlich auf rechtmäßige und ethische Art und Weise. Beachten Sie Urheberrechte, installieren Sie auf Unternehmenscomputern ausschließlich genehmigte Software und halten Sie sich von ungesicherten Websites fern.
  • Speichern Sie kein anstößiges oder anzügliches Material (wie Pornographie) auf Geräten, die dem Unternehmen gehören.
  • Sprechen Sie nur in nicht öffentlichen Umgebungen und mit Personen, die dazu befugt sind, über sensible Informationen. Vermeiden Sie es, mit Familie oder Freunden, in öffentlichen Orten wie Restaurants, Hotelfoyers oder öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Tagungen von Handelsverbänden oder in sozialen Medien sensible Informationen zu erörtern.
  • Benutzen Sie niemals für mehrere Sites dasselbe Passwort. Durchgesickerte Anmeldeinformationen lassen sich sehr leicht bei anderen Diensten ausprobieren, vor allem wenn der Benutzername mit Stora Ensos E-Mail-Adresse identisch ist.
  • Denken Sie auch daran, dass Sie nicht öffentliche Unternehmensinformationen nicht zum Kauf oder Verkauf von Aktien oder Wertpapieren – oder zu Ihrem persönlichem Vorteil – nutzen dürfen.
  • Jede Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten muss einen eindeutigen und berechtigten geschäftlichen Zweck haben und im Einklang mit geltendem Recht erfolgen. Sie sollte für die von Ihnen ausgeführte Arbeit relevant und notwendig sein.
  • Erheben Sie nur die für den konkreten Zweck benötigte Menge von personenbezogenen Daten, stellen Sie sicher, dass diese korrekt und aktuell sind, und löschen Sie sie aus allen Ordnern, wenn sie veraltet sind oder nicht länger benötigt werden.
  • Seien Sie vollständig transparent in Bezug auf die Nutzung der Daten.
  • Sorgen Sie dafür, dass alle personenbezogenen Daten sicher und geschützt sind. Es sollten ausschließlich dazu befugte Mitarbeiter und externe Akteure mit einem berechtigten Grund die Daten einsehen können.
        

Frage: Ich arbeite an einem vertraulichen Projekt im Zusammenhang mit der potenziellen Übernahme eines Unternehmens in Spanien. Auf dem Markt ist allgemein bekannt, dass dieses Unternehmen zum Verkauf steht, aber die potenziellen Käufer sind nicht bekannt. Ich fliege nach Spanien, um die Anlagen des Unternehmens zu inspizieren, und würde gern in den sozialen Medien posten, wie angenehm es ist, eine Dienstreise in das warme und sonnige Madrid zu machen. Ist dies in Ordnung?

Antwort: Dies ist wahrscheinlich keine gute Idee. Wenn Ihnen vertrauliche Informationen anvertraut werden, müssen Sie darauf achten, diese nicht an Unbefugte weiterzugeben. Dies gilt auch für Situationen, in denen Menschen wie in diesem Fall anhand unvollständiger Informationen Rückschlüsse ziehen können: Unsere Mitbewerber wissen wahrscheinlich, dass das Unternehmen zum Verkauf steht und dass Stora Enso nicht in Madrid operiert, und könnten herausfinden, worum es bei der Dienstreise geht.

Wir kommunizieren klar und transparent

Es ist wichtig für Stora Enso, dass unsere Stakeholder uns verstehen und uns vertrauen. Dies bedeutet, dass wir klar, transparent und rechtzeitig mit ihnen kommunizieren und sicherstellen müssen, dass alle unsere schriftlichen oder mündlichen Mitteilungen – intern und extern – wahr und ausgewogen sind. Außerdem hören wir unsere Stakeholder an, um ihre Ansichten zu verstehen.

Stora Enso muss sich an die Regeln und Vorschriften der Finanzmärkte und für die Rechnungslegung halten. So müssen zum Beispiel bestimmte Unternehmensinformationen allen Anspruchsgruppen gleichzeitig mitgeteilt werden.

Nicht alle Mitarbeiter von Stora Enso dürfen sich im Namen des Unternehmens äußern. Unsere wesentlichen Unternehmenssprecher sind der CEO, der CFO und die Leiter von Communications und Investor Relations. Bei Bedarf werden unsere Kommunikationsfunktionen weitere Sprecher beauftragen und unterstützen. 

 
  • Wenn Sie kein beauftragter Sprecher sind, äußern Sie sich nicht öffentlich im Namen von Stora Enso. Dies schließt Plattformen wie soziale Medien, traditionelle Medien und Wertpapierbörsen ein. Wenn Sie um einen Kommentar gebeten werden, leiten Sie die Bitte stets an den korrekten Sprecher weiter.
  • Verhalten Sie sich in sozialen Medien, insbesondere dann, wenn Sie als Mitarbeiter von Stora Enso identifiziert werden können, im Einklang mit Stora Enso Code und machen Sie deutlich, dass die von Ihnen geäußerten Ansichten Ihre eigenen und nicht die von Stora Enso sind. Weitere Informationen finden Sie in unseren Richtlinien für soziale Medien.
  • Wenn Sie Ihre Unternehmens-E-Mail-Adresse verwenden, denken Sie daran, dass Sie Stora Enso vertreten. Handeln Sie professionell und mit Integrität.
  • Geben Sie im Internet keine vertraulichen Informationen über Stora Enso, unsere Kunden, Lieferanten oder anderen Geschäftspartner preis.
  • Beachten Sie Urheberrechte und kommunizieren Sie nicht in einer Art und Weise, die Ihrem Ruf, dem Ihrer Kollegen oder dem von Stora Enso schaden kann.
  • Äußern Sie niemals etwas, das als Bedrohung, Belästigung oder Mobbing gesehen werden könnte.
        

Frage: Ich habe gelesen, dass jemand auf Facebook geschrieben hat, dass Stora Enso in Bezug auf seine Umweltbemühungen in meiner Region lügt und in Wirklichkeit mit seiner Tätigkeit den Boden und das Meer verschmutzt. Ich weiß, dass das nicht wahr ist, und würde gern auf das Posting antworten und Stora Enso verteidigen, aber ich bin unsicher, wie ich dies tun sollte.

Antwort: Sie sollten sich nur dann im Namen von Stora Enso äußern, wenn Sie ausdrücklich darum gebeten wurden, dies zu tun, auch wenn Sie gute Absichten haben und unser Unternehmen verteidigen wollen. Sie können jederzeit unser Kommunikationsteam zu Rate ziehen. Dessen Mitglieder sind darin geschult, wie man auf Kommentare über Stora Enso reagieren sollte.